9. März 2019 11:00 Uhr

Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus 

Niels Bolbrinker, Thomas Tielsch, Deutschland, 2018, 90´, D (teils mit deutschen Untertiteln), ohne Altersfreigabe

Vor beinahe hundert Jahren wurde eine radikale künstlerische Utopie in die beschauliche Stadt Weimar hineingeboren: Das Bauhaus. Ihre Auswirkungen prägen unsere Lebenswelt bis heute. Vor dem Hintergrund des 100. Bauhaus-Jubiläums erzählt der Dokumentarfilm VOM BAUEN DER ZUKUNFT – 100 JAHRE BAUHAUS nicht nur Kunst-, sondern Zeitgeschichte. Von Beginn an fragten die Architekten und Künstler des Bauhaus, darunter Walter Gropius, Wassily Kandinsky oder Paul Klee: Wie zusammenleben? Was bedeutet „zusammenleben“? Wie lassen sich Räume so gestalten, dass alle Menschen am gemeinsamen Leben teilhaben? Mit dem Bauhaus wur- den Kunst, Gestaltung und Architektur politisch. Wie können die Ideen des Bauhaus den Herausforderungen des globalen Kapitalismus und seiner Umwälzung der Wohnungsmärkte begegnen? Der Filmführt uns vom legendären Bauhausgebäude in Dessau zu visionären Projekten in lateinamerikanischen Favelas, von den Kursen der Bauhaus-Meister Kandinsky, Klee und Schlemmer zu skandinavischen Schulen ohne Klassenräume, von der Berliner Gropius-Stadt zur Vision einer autofreien Metropolis.VOM BAUEN DER ZUKUNFT – 100 JAHRE BAUHAUS öffnet Augen, ist viel mehr als eine Geschichte des Bauens. Ihm gelingt eine Kulturgeschichte des modernen Raumdenkens, die so fesselnd wie erhellend ist. 

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Anschliessende Podiumdiskussion

100 Jahre Bauhaus: Ein Rückblick zum Beginn bis in die Gegenwart. Wie gestaltet das Bauhaus-Denken die Stadt der Zukunft? Welche Möglichkeiten und Visionen offeriert es?

Unsere Gäste sind: 

Dr. phil. Angela Thomas Schmid - Kunsthistorikerin 
Prof. Hubert Klumpner - Professor für Architektur und Urban Design (Urban Think Tank)
Moderator: Prof. Daniel A. Walser - Architekt, Kritiker und Publizist



10. März 2019 11:00 Uhr

Whose City? (Wessen Stadt?)

Hans Christian Post, Deutschland, 2017, OV/e, 54‘

Die Mitte der Stadt luxuriös, der Palast der Republik zurückgebaut, der Tresor geschlossen. Wessen Stadt? geht vom Architekturstreit der 90er Jahre in Berlin aus und betrachtet seine Nachwirkungen. Er spricht mit Architekten, Stadtplaner/innen, Entscheidern und Akteuren von damals und fragt heute, ob und wie die Stadt eine Stadt für alle bleiben kann.

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Diskussion im Anschluss

Die Entwicklung einer Grossstadt beschäftigt nicht nur die Politik und die Administration, sondern auch die Gesellschaft und somit die Einwohner einer Stadt. Wie manifestieren sich die infrastrukturellen Entwicklungen Zürichs und Berlins? Welche Auswirkungen haben diese auf ihre Einwohner? Gemeinsam mit den Gästen werden Berlin und Zürich in Bezug auf ihre architektonischen Infrastrukturen und in Betracht ihrer Entwicklungsgeschichten und der Gentrifizierung genauer unter die Lupe genommen. 

Unsere Gäste sind:

Frau Nathanea Elte - Präsidentin der ABZ GenossenschaftMelanie Fessel - Architektin und Forscherin (Urban Think Tank)Thomas Hämmerli - Filmemacher  Moderator: Daniel Klos – Architekt und Autor, Atelier Klosbrunecký, Stiftung Sotto Voce

Tickets hier erhältlich.